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Entgiften & Entschlacken | Ich mache eine Saftkur

Der Begriff Detox war mir vor meiner Kur zwar bekannt, ich hatte mich aber noch nicht näher damit beschäftigt. Erst durch diverse Werbungen auf Facebook bin auf diesen „Trend“ aufmerksam geworden. Da ich gerne Säfte oder Smoothies trinke, wollte ich das unbedingt mal ausprobieren.

Den Körper zu entgiften, den ganzen Müll mal zu entsorgen, das hört sich doch mega spannend und vor allem gesund an. Was mir bis dato gar nicht bewusst war, wie viele verschiedene Anbieter dieser Saftkuren es bereits auf dem Markt gibt. Aus Die Höhle der Löwen kannte ich Kale&Me, durch Facebook bin ich auf FrankJuice und UpGreatLife aufmerksam geworden. Google und eine Zeitschrift hat dann mit Pressbar noch eine 4 Alternative in die engere Auswahl gebracht. 

Warum Pressbar?

Ich habe mit Pressbar keine Kooperation, was das jetzt jemand denken sollte. Ich habe mich für Pressbar aus einem ganz simplen Grund entschieden, die waren am günstigen 🙂

Am meisten angesprochen hat mich eigentlich FrankJuice, 119 Euro für 3 Tage waren mir aber zu teuer. Wobei ich im Nachgang entdeckt habe, dass man dort 500ml Flaschen (statt 250ml bei Pressbar) enthält, ist also auf den Liter gesehen doch nicht teurer.

UpGreatLife wäre in Bezug auf Preis/Leistung meine erste Wahl gewesen, jedoch habe ich auf Facebook von Lieferschwierigkeiten gelesen und habe daher davon Abstand genommen.

Kale&Me ist relativ schnell aus meiner Auswahl geflogen, da laut vielen Nutzern die Säfte nicht so lecker schmecken.

Deswegen ist es am Ende Pressbar geworden.

3 TAGE DETOX KUR TOTAL VON PRESSBAR

  • 100% natürlicher Saft
  • Keine Konservierung- & Farbstoffe
  • Keine Geschmacksverstärker
  • Kein Zuckerzusatz
  • Schonend Kaltgepresst
  • Bis zu 1 Kilo Obst & Gemüse pro 250 ml Flasche
  • Nicht erhitzt oder pasteurisiert

3 TAGE DETOX KUR TOTAL VON PRESSBAR

Die 3-Tage Saftkur kostet 55,50 Euro zzgl. Versand, ist also schon deutlich günstiger als die anderen Anbieter. Man bekommt insgesamt 18 Säfte in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Bei der 3-Tage-Kur ist die Reihenfolge der Säfte vorgegeben, damit man den größtmöglichen Erfolg hat:

  1. Orange (Orange, Karotte, Apfel, Ingwer)
  2. Rot (Cassis, Ananas, Apfel, Ingwer)
  3. Pink (Pink Grapefruit, Apfel, Himbeere, Rote Bete)
  4. Blau (Spinat, Ananas, Apfel, Zitrone)
  5. Grün (Grünkohl, Spinat, Apfel, Minze, Limette)
  6. Gelb (Birne, Ananas, Limette, Gurke)

Zwischen den Säften sollte man viel stilles Wasser oder ungesüßten Tee trinken. Das ist allerdings gar nicht so einfach, wie ich im Laufe der Kur festgestellt habe. Rohkost ist zwischendurch auch erlaubt, darauf habe ich aber komplett verzichtet.

Tag 1 | Kopfsache

Ganz gespannt und voller Vorfreude bin ich in meinen ersten Tag mit der Saftkur gestartet. Nochmal kurz ein Blick auf die empfohlene Reihenfolge und dann sofort den ersten Saft aus dem Kühlschrank geholt.

Ich frühstücke normalerweise sehr gerne, es gibt immer ein Sandwich-Toast mit Marmelade und eins mit Haselnuss-Aufstrich von EnerBio oder DMBio. Dazu ein großes Glas Milch, hmm lecker. Stattdessen morgens einfach nur einen Saft zu trinken, ist mir doch sehr schwer gefallen.

Die erste Ernüchterung kam sofort, denn Saft 1 (Orange) enthält Ingwer und zwar so viel, dass man es deutlich schmeckt. Die Euphorie war erstmal hinüber und sollte auch den Tag über nicht wiederkehren.

Den Vormittag habe ich soweit gut überstanden, Hunger hatte ich keinen. Ich musste zwar deutlich öfter auf die PipiBox, aber das werte ich mal als gutes Zeichen.

Den dritten Saft habe ich dann nur zur Hälfte getrunken, die Kombi mit der roten Beete war überhaupt nicht mein Ding. Nachdem Mittag gingen mir dann die ersten Gedanken durch den Kopf „Warum mache ich den ganzen Sch… überhaupt“ sowie „Warum esse ich jetzt nicht einfach eine Pizza oder etwas Süßes“.

Obwohl ich kein richtiges Hungergefühl hatte, war das Kopfkino schon ziemlich intensiv. Ich musste mich von Saft zu Saft „kämpfen“ und so richtig gut gefühlt, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt. Aber nochmals, ich hatte keinen Hunger im Bauch, sondern nur vom Kopf her.

Tag 2 | Irgendwie fehlt was

Als ich am zweiten Tag morgens aufgewacht bin, hatte ich das erste Mal richtig Hunger. Der Bauch ist leer und das merkt man auch. Statt meinem geliebten Frühstück startete auch dieser Tag mit einem Saft. Zu meinem Erstaunen schmeckten mir die Säfte alle durchweg besser als noch am Tag zuvor.

Über den Tag hinweg hatte ich wieder keinen Hunger. Ich bin zwar auf der Arbeit ein wenig um die Schokolade getänzelt, konnte aber relativ easy widerstehen. Es darf nur keine Langeweile auftreten, denn dann geht das Kopfkino wieder los. Es ist bei mir eigentlich nur das Gefühl, dass etwas fehlt. Essen macht Spaß und ist gesellig. Wenn ich beim Abendbrot nur so dasitze und meinen Saft schlürfe, ist das einfach etwas anderes als ein „richtiges“ gemeinsames Abendbrot. Und das fehlt mir sehr….

Körperlich ging es mir den ganzen Tag über gut. Ich habe mich weder schlapp gefühlt noch war ich gereizt oder schlecht drauf. Pipi musste ich heute schon nicht mehr zu häufig wie am ersten Tag, das hat sich anscheinend schnell eingependelt.

Ich freue mich aber jetzt schon auf das Ende dieser Kur und mache mir Gedanken, was ich als erstes essen werde 🙂

Tag 3 | Endspurt

Dieser Tag war mit Abstand der Schwerste. Ich hatte einfach keine Lust mehr auf die Säfte. Statt der 6 Säfte habe an diesem Tag nur 3 1/2 getrunken und dazu Kokosnusswasser und stilles Wasser. Dementsprechend hing abends mein Magen auch echt durch und ich hatte das erste Mal Hunger.  Es war gar nicht so, dass mir die Säfte nicht mehr geschmeckt haben, aber ich hatte einfach keinen Hunger mehr darauf. Stattdessen habe ich dann lieber nichts gegessen getrunken.

Tag 4 | Der Tag danach

Heute bin ich fertig mit meiner Kur. Ich hatte erst überlegt, 5 Tage durchzuhalten, habe mich dann aber doch für 3 Tage entschieden. Morgens gab es aber trotzdem nochmal einen Saft, weil ich kein Toast im Haus hatte. Dafür bin ich gerade erstmal einkaufen gefahren, habe mir einen Schoko-Donut gegönnt und habe Hackfleisch für eine Mitternachtssuppe besorgt. Ich fühle mich irgendwie noch etwas ausgelaugt, das wird sich sicher im Laufe des Tages aber wieder legen.

Pressbar Saftkur | Mein Fazit

Es war definitiv eine tolle Erfahrung. Ich bin mit diesen 3 Tagen schon ziemlich nah an meiner persönlichen Grenze angekommen, 5 Tage hätte ich wahrscheinlich auch noch geschafft, was aber meinem Gewicht nicht gut getan hätte. Ich habe nämlich allein in den 3 Tagen schon 1,9 Kilo abgenommen, bin also bei 56,4 kg gelandet. Mir war zwar klar, dass ich auch etwas abnehmen würde, aber so viel habe ich dann doch nicht erwartet.

Abgenommen durch die Pressbar Detox Saftkur

Ob es gut für meinen Körper war? Hmm, das kann ich so deutlich gar nicht erkennen. Rein gefühlsmäßig ist meine Haut frischer und reiner, aber das ist wirklich rein subjektiv. An meiner Verdauung hat sich nichts geändert, ich war während der 3 Tage deutlich öfter auf der Pipi-Box, das war es dann aber auch schon.

Ich bin ein wenig gespalten. Sicher ist die Saftkur eine gute Möglichkeit, schnell ein paar Kilo abzunehmen. Wobei ich mir sicher bin, dass man diese Kilos auch ganz schnell wieder drauf hat. Für eine richtige Reinigung muss man den ganzen Spaß wahrscheinlich länger durchhalten.

Grundsätzlich kann ich mir vorstellen, erneut so eine Kur zu machen. Ich würde mir dann allerdings die Säfte selbst mixen bzw. nur ausgewählte Säfte bestellen. Es war nämlich sehr schwer die Säfte zu trinken, die mir nicht so gut geschmeckt haben.

Wer Pressbar auch mal ausprobieren möchte, bekommt über meinen Freunde-Werben-Link 10 Euro Rabatt auf die Bestellung. Aber auch hier nochmal der Hinweis, mit Pressbar besteht keine Kooperation oder eine andere Form der Zusammenarbeit!

Gratis Goodie von Pressbar…(hat mir aber nicht so gut geschmeckt)

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von

Ich bin Nina, 37 Jahre jung, Mutter einer 14-jährigen Tochter, Bankbetriebswirtin und leidenschaftliche Bloggerin

1 Kommentare

  1. Liebe Nina,

    schöne Zusammenfassung und so schön ehrlich. Mich reizt so eine Saftkur ja irgendwie auch, bis jetzt habe ich mich dazu aber auch noch nicht überwinden können. Ich trinke aber auch eher ungerne Saft…

    Liebe Grüße,
    Sylvia

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